Wildfütterung

Wildwinterfütterung: Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung leisten

In einigen Regionen unseres Landes zeigt der Winter seine Zähne während anderswo bereits die Schneeglöckchen blühen. Klar, dass mancherorts das Wild gefüttert wird. Auch so mancher nichtjagende Zeitgenosse will dem vermeintlichen Tierleid Abhilfe schaffen, wir Jäger wissen, dass dieser Schuss nach hinten los gehen kann, aber Andere nicht.

Standortwahl als wichtiger Aspekt der Wildfütterung

 Der Standort einer Fütterung hat nicht nur einen Einfluss auf die Akzeptanz durch das Wild, sondern kann auch wildschadensauslösend oder krankheitsfördernd wirken.

Wild und seine Äsung - Wiederkäuer

 

 In der Fütterung von Haus- und Wildwiederkäuern müssen wir uns immer wieder vor Augen führen, für welche Äsung/Futtermittel sich das Vormagensystem der Wiederkäuer in ihrer Evolution entwickelt hat. Zum Wiederkauen muss das Futter entsprechende Struktur aufweisen.

 

Wildfütterung: Was sind „Kraftfuttermittel“?

 Besonders bei der Verfütterung sog. „Kraftfuttermittel“ ist Vorsicht geboten, da sie bei hohem Anteil in der Ration zu Pansenübersäuerung sowie Leber- und Nierenschäden führen können. Besonders bei hohen Schneelagen und ungenügender Beifütterung von strukturiertem Futter wie Grummet oder mangelnder natürlicher Beiäsung sind diese Gefahren groß.

"Winterfütterung: Die häufigsten Fütterungs- und Futterfehler" von Univ. Doz. Dr. Armin Deutz

 Fütterungs- und Futterfehler zählen nach wie vor zu den häufigsten Verendensursachen bei Rehen im Winter, hauptsächlich wenn Besonderheiten der Wiederkäuerverdauung nicht berücksichtigt (= Fütterungsfehler)werden oder verdorbenes Futter (= Futterfehler) vorlegt wird.

Inhalt abgleichen