Wildökologie

Tierische Invasoren breiten sich schnell aus

Tierische Invasoren wie Waschbär, Marderhund und Mink breiten sich in Deutschland schnell aus. Das zeigt das jüngste Wildtier-Monitoring des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV), dessen Ergebnisse vergangene Woche auf dem Bundesjägertag in Pforzheim vorgestellt wurden.

Erholungsuchende tragen Mitverantwortung für Waldzustand und Wild

Der Lebensraum unserer Wildtiere kommt unter anderem durch Freizeitaktivitäten stärker unter Druck. Bergsteiger, Skitourengeher, Mountainbiker und Co dringen teils in die letzten Rückzugsgebiete der Wildtiere vor. Das Miteinander von Mensch und Wild verläuft dabei nicht immer reibungslos. Unter anderem diskutierten beim Wildökologischen Forum Alpenraum zu diesem Thema Klaus Hackländer, Felix Montecuccoli, Friedrich Reimoser und Rudi Suchant.

Schwarzwildbejagung – welcher Weg ist der richtige?

 Muss man als Jäger auch ein wenig Wildbiologe sein? Haben wir überhaupt ein „Schwarzwildproblem“ in unserem Land und welche Rolle hat die Leitbache? Wie bejagt man Schwarzwild effizient und doch auch der Wildart entsprechend? Antworten auf diese brandaktuellen Fragen hat Norbert Happ, ehemaliger Revierförster im Kottenforst bei Bonn bei der Hatzendorfer Jagdtagung gegeben. Lesen sie hier eine Zusammenfassung seiner interessanten Ausführungen.

ÖBf: Wildverbiss als größte Bedrohung für heimischen Schutzwald

Zum Schutz vor Elementargefahren (Lawinen, Muren, Steinschlag) im alpinen Raum spielen Schutzwälder eine wichtige Rolle. Durch Temperaturanstieg, Wetterextreme, aber auch Wildeinfluss stehen die heimischen Schutzwälder heute stärker denn je unter Druck - besonders in alpinen Regionen.

Deutsche Rotwildbezirke unter Beschuss

Anfang November erklärte die Deutsche Wildtier- Stiftung (DWS), dass die gesetzlich angeordnete, regionale Bekämpfung von Rotwild in mehreren Bundesländern „gegen internationale Verpflichtungen, die Deutschland und damit die Bundesländer im Rahmen von UN- Konventionen eingegangen sind“, verstößt. Auch bei uns gibt es“ rotwildfreie Zonen“, sind solche Maßnahmen wirklich mit Ausrottung gleichzusetzen?

Steinwild im Portrait

Das Steinwild ist tief im Volksglauben und der alpenländischen Mystik verankert. Die den Steinböcken und Steingeißen zugeschriebenen magischen Kräfte, wurden diesen majestätischen Tieren beinahe zum Verhängnis. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war diese Wildart beinahe ausgerottet. Lediglich 100 Stück Alpensteinböcke und -geißen konnten im Gran Paradiso unter Schutz gestellt werden.

Forschung: Wölfe sind sehr wanderfreudig

Wölfe können täglich mehr als 70 km zurücklegen. Dieses Ergebnis, das offenbar auch Fachleute erstaunt, haben Wissenschaftler des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) in einem Forschungsvorhaben zum Ausbreitungsverhalten der Wölfe in Deutschland zutage gefördert, die nun in Bonn vorgelegt wurden.

Damwildbrunft – vom Pascha in der Brunftkuhle

Jetzt zu Ende Oktober befindet sich das Damwild in der Brunft. Das Sozialverhalten im Jahreslauf ist dem des Rotwildes nicht unähnlich. Das Damwild ist lediglich etwas später dran. Die Damhirsche sind richtige Pascha wenn es um die Brunft geht obwohl es bei den Brunftkämpfen richtig zur Sache gehen kann.

Die Gamsbrunft kündigt sich vorsichtig an

Die Gamsbrunft zählt zu den letzten Höhepunkten im Jagdjahr. Bereits jetzt kündigt sich die Brunft in den Rudeln an. Der Sommer ist endgültig vorbei. Während der heißen Monate gemiedene Einstände werden wieder aufgesucht und die Böcke ziehen bereits ausgedehnte Runden.

Kreuzottern - Wegbegleiter im Portrait

Kreuzottern werden in der Regel einen halben bis einen dreiviertel Meter lang. Die typische Färbung mit dem Zick-Zack-Muster an der Rückenseite gab der Kreuzotter ihren Namen. Nicht selten können die Vipern aber auch eine schwarze Färbung aufweisen, diese Exemplare nannte man häufig "Höllenottern". Der weitverbreitete Glaube, dass diese Exemplare besonders giftig und gefährlich seien, gehört ins Reich der Mythen.

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